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Abschlussbericht des ANK-Projekts "Solargründach-Weiterbildung" veröffentlicht Im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) ist das Bildungsprojekt "Weiterbildung zu Solargründächern für Ausbilderinnen, Ausbilder und Lehrende der beruflichen Bildung als Beitrag des Dachdeckerhandwerks zum natürlichen Klimaschutz und zur Klimaanpassung" entstanden und wurde von Oktober 2024 bis September 2026 durch das Bundesumweltministerium (BMUKN) gefördert und vom Umweltbundesamt (UBA) ausgeführt.
Ziel des Projekts war es, das Thema Solargründächer stärker in der beruflichen Bildung zu verankern. Im Vorhaben wurde eine dreitägige Schulung zum Thema Dachbegrünung in Kombination mit Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) für Lehrende nach den Prinzipien der Beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) in der überbetrieblichen Ausbildung konzipiert und mehrfach durchgeführt.
Die Weiterbildung richtete sich insbesondere an Ausbilderinnen, Ausbilder und Lehrkräfte. In einem dreitägigen "Train-the-Trainer"-Format haben sie Fachwissen erworben, das sie an Auszubildende weitergeben können. Beteiligt waren unter anderem der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks, der Bundesverband GebäudeGrün e. V. sowie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
Nun wurde der Abschlussbericht veröffentlicht. Die Evaluation der Solar-Gründach-Weiterbildung belegt mit 115 erreichten Personen eine erfolgreiche Reichweite von geschätzten 30 bis 60 Prozent der Zielgruppe im Dachdeckerhandwerk, wobei die Beteiligung an der Befragung bei starken 86 Prozent lag. Während 89 Prozent der Lehrenden die Klimaschutzrolle des Handwerks positiv bewerten, zeigen Auszubildende noch ein geringeres Bewusstsein, und nur 29 Prozent der Lehrenden sehen bisher eine Relevanz für die Berufswahl der Jugendlichen. In der Ausbildung werden Photovoltaik mit bis zu 90 Prozent und Solar-Gründächer mit bis zu 70 Prozent bereits häufig thematisiert, allerdings empfinden 64 Prozent der Ausbilderinnen und Ausbilder den aktuellen Gründach-Umfang als zu gering, weshalb insgesamt 92 Prozent eine feste Verankerung im Lehrplan befürworten. Obwohl die Zufriedenheit mit der Weiterbildung bei der Wissensvermittlung mit bis zu 93 Prozent sehr hoch ist, fühlen sich bisher nur 49 Prozent der Lehrenden vollends befähigt, auch die praktischen Fertigkeiten an die Auszubildenden weiterzugeben, von denen wiederum erst ein Drittel reale Praxiserfahrung besitzt.
Der Abschlussbericht steht auf der Seite des Umweltbundesamtes zum Download bereit.
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Schulworkshop in Strausberg – Interview mit Klassenlehrerin Claudia Die Schüler und Schülerinnen von Claudia haben Spaß im Unterricht. Sie entdecken Wiesen, lesen Comics oder spielen Memory und Quiz. Da sie in eine Förderschule gehen, brauchen sie anschauliche und spielerische Unterrichtsmaterialien mit wenig Text. "Bei mir sind Kinder in der vierten Klasse, die noch nicht lesen können", sagt die Sachkundelehrerin und weist darauf hin, dass es mit jedem Schuljahr schwieriger werde, geeignetes Material zu finden. Claudia recherchiert dafür sogar in den Ferien und in der unterrichtsfreien Zeit. Im Klassenzimmer hat sie eine "Bushaltestelle" eingerichtet, um das spielerische Lernen im Unterrichtsalltag zu ermöglichen.
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Klimabildung, die wirklich ankommt – Interview mit PD Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki Klimabildung kann bunt sein. Das schmelzende Eis kann Eingang in den Musikunterricht finden, wenn Klanginstallationen den Prozess hörbar machen. Und die "Kleine Eiszeit" lässt sich als historisches Beispiel für Temperaturveränderungen im Geschichtsunterricht aufgreifen. Klimathemen fächerübergreifend bearbeiten, das ist der erfolgversprechende Ansatz von Dr. Gudrun Spahn-Skrotzki. Die Lehrerin und Privatdozentin an der Universität Kassel rät vor allem zum Whole School Approach: Klimaschutz und Nachhaltigkeit sollten an der Schule gelebt werden. "Wenn die Schule kein Vorbild ist", sagt sie, "warum sollten Schülerinnen und Schüler etwas in ihrem Leben verändern oder sich für Klimaschutz engagieren?" Umgekehrt ermutige das die Schülerinnen und Schüler, dies auch später im Leben weiterzuführen.
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Der Wasser-Adventskalender In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Jugendparlament für Wasser ist ein Wasser-Adventskalender entstanden, der täglich auf Deutsch und Englisch über die verschiedenen Facetten der Ressource Wasser informiert (unter anderem mit einem Beitrag zur Nationalen Wasserstrategie des Bundesumweltministeriums). Neben einer limitierten gedruckten Auflage für Partnernetzwerke ist der Kalender für alle Interessierten als digitaler Newsletter verfügbar. Die Anmeldung für die täglichen Mailings in der Adventszeit ist ab sofort möglich.
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1.600 1.600 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland kamen zur dreitägigen Local Conference of Youth (LCOY) vom 16. bis 18. Oktober in München zusammen. Die größte Jugendklimakonferenz Europas diente der Vorbereitung auf die Weltklimakonferenz und wurde offiziell von der UN-Jugendvertretung (YOUNGO) anerkannt. Im Fokus standen die Vernetzung, Wissensvermittlung und das Erarbeiten gemeinsamer Handlungsoptionen für eine nachhaltige Zukunft und aktiven Klimaschutz.
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Reparaturbildung an Schulen – Lehrkräftefortbildungsangebot
Reparieren verbindet theoretisches Wissen und Nachhaltigkeit mit Berufsorientierung und macht zukunftsrelevante Themen praktisch erlebbar. Wie können wir uns dies im Unterricht zu Nutze machen? Das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) geförderte Projekt "Lernen durch Handeln: Reparaturbildung an Schulen" gibt mit Materialien und Unterrichtsentwürfen Impulse für eigene Projektideen an Ihrer Schule. Das Projekt wird vom BUND Landesverband Berlin durchgeführt. Im Rahmen des Projekts findet am 13. April 2027 in Berlin der Einführungskurs: Reparaturbildung an Schulen statt. Die Anmeldung ist in der Datenbank der Regionalen Fortbildung mit der Kursnummer 27.1-135771 unter https://fortbildungen.berlin möglich.
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Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2026 Der Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2026 der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ist in vollem Gange und lädt Klassen, Kurse und AGs der Stufen 4 bis 12/13 zum Mitmachen ein. Als größter deutschsprachiger Wettbewerb seiner Art motiviert er Jugendliche, drängende gesellschaftliche Fragen im Team zu erforschen und kreative Lösungsbeiträge einzureichen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam ein kreatives Projekt und setzen dieses beispielsweise als Video, Podcast, E-Book oder analoges Spiel um. Einsendeschluss ist der 3. Dezember 2026.
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Beschluss zum Aktionsplan Nachhaltigkeit
Das Bundeskabinett hat den "Aktionsplan Nachhaltigkeit" beschlossen, um die Agenda 2030 zu beschleunigen und Nachhaltigkeit durch praxisnahe Maßnahmen im Alltag erlebbar zu machen. Den Kern des Plans bilden 20 ressortübergreifende Missionen, die bis zum Ende der Legislaturperiode konkrete Verbesserungen für Bürger, Wirtschaft und Umwelt erzielen sollen. Das Bundesumweltministerium hat zusammen mit anderen Ressorts die Mission "17 – Bildung für nachhaltige Entwicklung national und international stärken" eingebracht. Die Missionen decken alle 17 globalen Nachhaltigkeitsziele ab und sind in fünf zentrale Handlungsfelder unterteilt, darunter die Stärkung von Unternehmen, der Lebensqualität sowie von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
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Bildung zu den SDGs gegen rechte Ideologien – Kämpfe und Strategien aus dem globalen Süden Das Bildungskollektiv F3_kollektiv hat mit dem Projekt "Bildung zu den SDGs gegen rechte Ideologien" praxisnahe Materialien veröffentlicht, die auf den Einfluss rechter Bewegungen auf Themen wie Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit reagieren. Durch die Einbindung von Perspektiven aus dem Globalen Süden lernen Jugendliche, rechte Narrative zu erkennen und Handlungsoptionen zu entwickeln. Das Projekt wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Brot für die Welt gefördert.
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Gesellschaft aktiv gestalten
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Abschlussveranstaltung der ANK-Themenwoche 2026 Das Bundesumweltministerium hat die Themenwoche zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) erfolgreich abgeschlossen. Unter dem Motto "Natur stärken, Klima schützen" kamen am 14. Oktober 2026 über 160 Gäste in Berlin zusammen, während rund 200 Teilnehmende die Veranstaltung per Livestream verfolgten. Zentraler Kern des Treffens mit Staatssekretär Jochen Flasbarth war der direkte Erfahrungsaustausch. Zahlreiche Vertreter aus konkreten ANK-Projekten und den neuen Regionalbüros reisten an, um ihre praktischen Erkenntnisse aus der Umsetzung vor Ort zu teilen und den Natürlichen Klimaschutz weiter voranzutreiben.
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Weltnaturkonferenz: Deutschland mobilisiert private Mittel für weltweiten Schutz natürlicher Lebensgrundlagen Anlässlich der 17. Weltnaturkonferenz (CBD COP17) in Eriwan hat die Bundesregierung weitere Zusagen angekündigt, um die globalen Biodiversitätsziele bis 2030 einzuhalten. Die Hilfen fließen in afrikanische Großschutzgebiete, die internationale Insektenforschung sowie den weltweiten Arten- und Landschaftsschutz. Zudem unterstützen die Beiträge Partnerländer dabei, ihre nationalen Biodiversitätsstrategien umzusetzen. Die Konferenz in Armenien läuft noch bis zum 30. Oktober 2026.
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Neuer UBA-Erklärfilm: Darauf kommt es beim Heizen mit Holz an Das Heizen mit Holz ist aufgrund hoher Feinstaubemissionen und negativer Klimabilanzen umstritten, setzt jedoch beim Beachten spezifischer Regeln auf emissionsmindernde Effekte. Ein neuer Erklärfilm des Umweltbundesamtes (UBA) fasst die wichtigsten Aspekte für einen umweltverträglicheren Betrieb von Kaminöfen zusammen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Umweltbundesamt.
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Herausgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin
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Redaktion:
Referat G I 6 Umweltbildung und Jugendpolitik, Deutsche Bundesstiftung Umwelt Juliane Bäcker
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Realisierung:
coding. powerful. systems. CPS GmbH
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Hinweis:
Die Beiträge des Newsletters stehen zur Zweitveröffentlichung zur Verfügung. Voraussetzung ist dabei die Nennung von www.bundesumweltministerium.de/bildung als Quelle. Bei der Verwendung von Artikeln in gedruckter Form bitten wir um Belegexemplare.
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