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Liebe Leserinnen und Leser,
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Menschen in sozialen Einrichtungen leiden häufig besonders unter den Folgen des Klimawandels. Das BMUKN fördert daher Klimaanpassungsmaßnahmen etwa in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Kindertagesstätten. Dabei werden vor allem Maßnahmen zur Klimaanpassung gezielt gefördert, mit denen sich verschiedene positive Effekte gleichzeitig erreichen lassen: für den Klimaschutz, zum Erhalt der Biodiversität, das Speichern von Regenwasser, die Verbesserung der Luftqualität oder Lärmschutz. Solche Maßnahmen tragen sowohl zur Anpassung an die Folgen der Klimaerhitzung als auch zum Hitzeschutz für die Menschen bei.
Weitere Themen in diesem Newsletter sind unter anderem Deutschlands schrittweise Abkehr von fossilen Energien und zwei Förderaufrufe: für einen klimaangepassten Waldumbau und eine erneute Förderung für Repair-Cafés.
Außerdem berichten wir über Deutschlands Beitritt zum UN-Hochseeschutzabkommens und die Einweihung des größten deutschen Offshore-Windparks durch Bundesumweltminister Carsten Schneider.
Wir wünschen Ihnen viel Interesse bei der Lektüre.
Ihr Team der Öffentlichkeitsarbeit im BMUKN |
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© Bundesverband GebäudeGrün, G. Mann
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Klimaanpassung
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03.09.2026
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Neue Förderung zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen
Seit dem 1. Oktoberkönnen soziale Einrichtungen wie Pflegeheime, Kitas oder Krankenhäuser wieder Fördermittel für Klimaanpassungsmaßnahmen beantragen. Die AnpaSo-Förderung des BMUKN unterstützt naturbasierte Maßnahmen wie Gründächer oder Entsiegelungen. Carsten Schneider: "Dieser Sommer hat deutlich spürbar gemacht, dass wir uns gegen die Folgen des Klimawandels wappnen müssen. Mit unserer Förderung unterstützen wir deshalb gezielt soziale Einrichtungen dabei, die betreuten Menschen besser zu schützen."
Der Förderaufruf richtet sich gezielt an Einrichtungen, die bereits im Rahmen der AnpaSo-Förderung ein Klimaanpassungskonzept erstellt oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung durchgeführt haben. Anträge können bis zum 30. November 2026 eingereicht werden.
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Klimaanpassung
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23.09.2026
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Deutschland legt Fahrplan für schrittweise Abkehr von fossilen Energien vor
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat Deutschlands Fahrplan für die schrittweise Abkehr von fossilen Brennstoffen bei den Vereinten Nationen in New York vorgestellt. Deutschland ist damit nach Frankreich und den Niederlanden das dritte Land, das einen solchen Plan vorlegt. Die Abkehr von fossilen Energien ist entscheidend für den Erfolg beim Klimaschutz: 75 Prozent der weltweiten Emissionen beruhen auf dem Verbrennen von Kohle, Öl und Gas.
Bundesumweltminister Carsten Schneider: "Mit diesem Fahrplan legen wir nicht nur eine Klimastrategie vor, sondern auch eine wirtschaftspolitische Strategie. Das Geld, das wir bisher für den Import von Öl und Gas ausgeben müssen, fließt künftig verstärkt in lokale Wertschöpfung."
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© Anna Om/Shutterstock.com
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Klimaanpassung
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17.09.2026
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200 Millionen Euro für den klimaangepassten Waldumbau
Ab Januar 2027 stockt die Bundesregierung die Fördermittel für klimaresiliente Waldbewirtschaftung auf 200 Millionen Euro jährlich auf. Private und kommunale Waldbesitzende können bereits ab dem 1. Oktober 2026 wieder Erstanträge stellen. Ziel ist, künftig mindestens zwei Millionen Hektar Wald klimaangepasst zu bewirtschaften.
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© iStock.com/victorass88
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Kreislaufwirtschaft
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22.09.2026
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Repair-Cafés erhalten neue Unterstützung
Jetzt können ehrenamtliche Reparatur-Initiativen wieder bis zu 3.000 Euro Unterstützung beantragen. Das Bundesumweltministerium setzt das erfolgreiche Programm "Reparieren statt Wegwerfen" fort und stellt hierfür insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen ehrenamtliche Gruppen, die Verbraucherinnen und Verbrauchern dabei helfen, defekte Produkte wieder flott zu machen. Die Frist für Anträge läuft bis zum 30. Oktober 2026.
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© Parradee - adobe.stock.com
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Kreislaufwirtschaft
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16.09.2026
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Neue Plattform "Circular AI Hub" fördert KI in der Kreislaufwirtschaft Das Bundesumweltministerium startet den "Circular AI Hub": Mit dem Ideenwettbewerb "AIDEAS #1" sollen KI-Lösungen für zirkuläre Geschäftsmodelle entwickelt werden. Bewerbungen sind bis zum 16. Oktober möglich, die Gewinner werden am 10. November 2026 präsentiert.
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Besserer Schutz für das größte Ökosystem der Welt
Deutschland ist dem neuen UN-Hochseeschutzabkommen beigetreten. Die entsprechende Ratifizierungsurkunde hat Bundesumweltminister Carsten Schneider bei den Vereinten Nationen hinterlegt. Deutschland wird nun noch stärker dazu beitragen können, die Meeresökosysteme in den Weltmeeren zu bewahren. Das Abkommen umfasst die Hohe See, also die Biodiversität in Meeresgebieten jenseits nationaler Zuständigkeit. Diese Gebiete, die rund die Hälfte der Oberfläche unseres Planeten ausmachen, bilden das größte zusammenhängende Ökosystem der Erde.
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© EnBW / Fotograf: Rolf Otzipka
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Carsten Schneider weiht größten deutschen Offshore-Windpark ein
Carsten Schneider hat in Hamburg Deutschlands größten Offshore-Windpark "He Dreiht" eingeweiht: 64 Anlagen mit 960 Megawatt Leistung versorgen künftig rund 1,1 Millionen Haushalte mit erneuerbarer Energie. Mit der geplanten Novelle des Wind-auf-See-Gesetzes will die Bundesregierung den weiteren naturverträglichen Ausbau der Offshore-Windenergie absichern.
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Klimaanpassung
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17.09.2026
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10 Jahre Bundespreis "Blauer Kompass"
Zum zehnjährigen Jubiläum des Bundespreises "Blauer Kompass" wurden bei einem Teilnahmerekord von 488 Bewerbungen sechs herausragende Projekte zur Klimaanpassung ausgezeichnet: Von einem Starkregenfrühalarmsystem in Hessen bis zum Schulprojekt "Campus Cultiva" in Sachsen-Anhalt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der "Woche der Klimaanpassung" in Berlin statt.
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Entwicklung einer mobilen Entsorgungsplattform für Munition im Meer beauftragt
Das Bundesumweltministerium hat den Auftrag zum Bau der weltweit ersten mobilen Entsorgungsplattform für Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee erteilt. Die 1,6 Millionen Tonnen Altmunition aus den Weltkriegen sollen künftig direkt auf See geborgen und unschädlich gemacht werden. Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant.
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CleanTech ist industrielle Schlüsselbranche
Zehn Jahre Exportinitiative Umweltschutz: Mit mehr als 200 geförderten Projekten in 97 Ländern und 82 Millionen Euro Fördermitteln stärkt das BMUKN die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Umweltwirtschaft. Zum Jubiläum trafen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zur CleanTech-Konferenz 2026 mit Carsten Schneider in Berlin.
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Internationales
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02.09.2026
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Deutschland und Indien vertiefen Kooperation im Umweltschutz Bundesumweltminister Carsten Schneider und sein indischer Amtskollege Bhupender Yadav haben beim 4. deutsch-indische Umweltforum in Neu-Delhi eine Absichtserklärung zur stärkeren Zusammenarbeit für den Schutz von Feuchtgebieten unterzeichnet. Deutschland und Indien wollen eine klimaresistentere und nachhaltigere Entwicklung im Feuchtgebietsschutz fördern. Die beiden Minister haben zudem vereinbart, sich hinsichtlich der Anpassung an den Klimawandel enger fachlich auszutauschen. Bundesumweltminister Carsten Schneider: "Angesichts der schwierigen Weltlage brauchen wir verlässliche und starke Partner wie Indien. Uns verbindet seit Langem das Bekenntnis zum Multilateralismus, ohne den es keinen erfolgreichen globalen Umwelt- und Klimaschutz gibt."
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© Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
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Natürlicher Klimaschutz
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2021 - 2031
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ANK-Projekt: Klimafarm der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Die Klimafarm der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein zeigt, wie sich wiedervernässte Moore wirtschaftlich nutzen lassen: Aus geernteter Moorbiomasse entstehen bereits Erosionsschutzmatten, Dachbegrünungen und Pflanztöpfe. Ein Praxistest beim Wacken-Festival machte das Potenzial sichtbar.
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Aktuelle Termine & Veranstaltungen
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Herausgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin
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Verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrages:
Nikolai Fichtner, Sprecher des Ministers und Leiter des Kommunikationsstabs
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Redaktion:
Öffentlichkeitsarbeit und Online-Kommunikation
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Realisierung:
coding. powerful. systems. CPS GmbH
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