|
Liebe Leserinnen und Leser,
|
Kaum ein anderes Ökosystem bietet so viel für Mensch, Umwelt und Klima wie die Meere. Doch die Meere weltweit – auch unsere Hausmeere Nord- und Ostsee – sind schwer belastet. Es zeigt sich immer stärker, wie die Erderwärmung, Versauerung durch zu viel CO2, Überfischung, hohe Nährstoffeinträge, Plastikmüll und andere Belastungen den Meeren massiv schaden. Und die Probleme verstärken sich gegenseitig. Um Meere stärker zu schützen, hatte Bundesumweltminister Carsten Schneider Anfang Juli einen Aktionsplan Meer vorgestellt.
Außerdem berichten wir in diesem Newsletter über das neu eingerichtete Informationssystem für Niedrigwasser und verlinken zu Interviews mit Carsten Schneider für einen besseren Hitzeschutz.
Wir wünschen Ihnen viel Interesse bei der Lektüre.
Ihr Team der Öffentlichkeitsarbeit des BMUKN
|
|
© BMUKN/Christophe Gateau
|
|
|
Aktionsplan Meer – Meeresschutz für Mensch und Natur
Das Ökosystem Meer ist von herausragender Bedeutung für Mensch, Umwelt und Klima. Doch den Meeren weltweit geht es nicht gut. Für die Bundesregierung hat der Meeresschutz daher eine hohe Priorität.
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat im Juli erste Eckpunkte für einen neuen Aktionsplan Meer vorgestellt. Mit Maßnahmen gegen Geisternetze, einem Modellprojekt für meeresfreundliche Landwirtschaft und der Bergung von Altmunition aus Nord- und Ostsee soll der Schutz der Meere gestärkt werden. Der ressortübergreifende Aktionsplan soll in den kommenden Monaten gemeinsam mit weiteren Ministerien erarbeitet werden und die Meeresschutzpolitik der Bundesregierung strategisch bündeln.
Mehr lesen
|
|
|
|
© BMUKN/Christophe Gateau
|
|
|
Neues Bundeskompetenzzentrum Munitionsbergung aus dem Meer
Im Zusammenhang mit dem Aktionsplan Meer hat Bundesumweltminister Carsten Schneider in Rostock das neue Bundeskompetenzzentrum Munitionsbergung aus dem Meer (BK Meer) vorgestellt. Am Ocean Technology Campus soll das Zentrum künftig Wissenschaft, Wirtschaft sowie Bundes- und Landesbehörden vernetzen, um die Bergung von Altmunition aus Nord- und Ostsee voranzutreiben.
Mehr lesen
|
|
© BMUKN/Christophe Gateau
|
|
Klimaanpassung
|
13.08.2026
|
|
Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern
Im Interview mit dem ARD-Morgenmagazin spricht Bundesumweltminister Carsten Schneider über die Folgen der aktuellen Hitze, zu denen auch sehr niedrige Pegelstände der Flüsse im Rhein gehören. Hierbei stellt er klar: Durch eine Rheinvertiefung würde es nicht mehr Wasser geben. Wichtig sei es, mehr Wasser in der Fläche zu halten. Außerdem sollten Klimaanpassung und Naturschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern festgelegt werden.
Mehr lesen
|
|
|
| |
Carsten Schneider Bundesumweltminister
|
"Wasser ist unsere Existenzgrundlage. Daher müssen wir das Wasser in der Fläche halten, die Versickerung fördern, den Grundwasserspiegel wieder anheben und Moore wiedervernässen."
|
|
|
|
|
© BMUKN/Peter-Paul Weiler
|
|
Wasser und Binnengewässer
|
15.07.2026
|
|
Bundesweit einheitliche Informationen zu Niedrigwasser
Mit dem neuen Niedrigwasserinformationssystem NIWIS steht erstmals eine bundesweite Plattform zur Verfügung, die die aktuelle Niedrigwassersituation in Flüssen, im Grundwasser und im Boden einheitlich und tagesaktuell abbildet. Bundesumweltminister Carsten Schneider hatte das System gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundesanstalt für Gewässerkunde, Dirk Schwardmann, und der Umweltbürgermeisterin von Würzburg, Dr. Sandra Vorlová, vorgestellt. NIWIS bündelt Daten aus Bund und Ländern und schafft damit eine wichtige Grundlage für die Ergreifung von Vorsorgemaßnahmen und die Entwicklung von Anpassungsstrategien.
Mehr lesen
|
|
|
|
© Xurzon/iStock/Thinkstock
|
|
Klimaanpassung
|
29.06.2026
|
|
Carsten Schneider im Interview: Hitzeschutz durch Klimaanpassung vorantreiben
In den ARD-Tagesthemen sprach Bundesumweltminister Carsten Schneider am 29. Juni 2026 zur Hitzewelle Ende Juni und über Maßnahmen zum Hitzeschutz in Deutschland. Dabei verweist er auf das Klimaanpassungsgesetz und die Kompetenz- und Verantwortungsverteilung von Bund, Ländern und Kommunen. Er widerspricht im Gespräch der Aussage, dass Deutschland den Klimaschutz nicht ernst nehme, und verweist dabei auf das jüngst verabschiedete Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, die Fortschritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien und das E-Auto-Förderprogramm.
Mehr lesen
|
|
|
|
Natürlicher Klimaschutz
|
07.07.2026
|
|
Startschuss für Ausbau der Moorforschung in Greifswald Mit rund 14 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium seit Juli 2026 den Ausbau der Moorforschung in Greifswald und stärkt damit den international führenden Moorforschungsstandort dort. Das Ziel ist vor allem, neue Erkenntnisse zu Biodiversität, Wasserhaushalt und nachhaltiger Nutzung von Mooren zu gewinnen sowie praxisrelevantes Wissen hierzu bereitzustellen.
Mehr lesen
|
|
|
|
© co2online / Kevin Fuchs
|
|
|
Sächsisches Gymnasium als Energiesparmeister-Schule 2026 ausgezeichnet
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat die Gewinnerinnen und Gewinner des bundesweiten Energiesparmeister-Wettbewerbs in Berlin ausgezeichnet. Geehrt wurden die Bundessiegerin, 16 Landessieger sowie ein Sonderpreisträger für ihr herausragendes Engagement im Klimaschutz. Mehr als 440 Schulen mit über 55.000 Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften beteiligten sich in diesem Jahr – so viele wie nie zuvor. Insgesamt wurden Geld- und Sachpreise im Wert von 50.000 Euro vergeben.
Mehr lesen
|
|
|
|
© iStock.com/Yuliya Apanasenka
|
|
Nachhaltigkeit
|
18.07.2026
|
|
Neue Regeln für Textilbranche: Große Händler dürfen unverkaufte Waren nicht mehr vernichten Seit dem 19. Juli dürfen große Unternehmen unverkaufte Kleidung, Schuhe und bestimmte Modeaccessoires grundsätzlich nicht mehr vernichten. Stattdessen sollen die Waren weiterverkauft, gespendet, wiederverwendet oder aufgearbeitet werden. Mit der EU-Ökodesign-Verordnung will die Europäische Union Ressourcen schonen, Überproduktion eindämmen und langlebige Textilien fördern. Das Bundesumweltministerium hatte sich für das Vernichtungsverbot eingesetzt.
Mehr lesen
|
|
|
|
Nukleare Sicherheit
|
19.06.2026
|
|
Deutschland schließt Rückführung von Atommüll aus dem Ausland nach gut 30 Jahren ab Mit der Ankunft der letzten sieben Castor-Behälter aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield im Zwischenlager Brokdorf (Schleswig-Holstein) ist ein jahrzehntelanges Kapitel deutscher Atompolitik abgeschlossen. Nach rund 30 Jahren sind damit sämtliche hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung im Ausland nach Deutschland zurückgeführt. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth würdigte den Abschluss als wichtigen Schritt für eine faire Lastenteilung und als Signal für Vertrauen in die ergebnisoffene Suche nach einem Endlager.
Mehr lesen
|
|
|
|
© iStock.com/Julieanne Birch
|
|
Strahlenschutz
|
15.07.2026
|
|
Bundeskabinett beschließt Bürokratieentlastungen im Strahlenschutz Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und jährliche Entlastungen von rund 17 Millionen Euro: Mit einer BMUKN-Novelle des Strahlenschutzgesetzes modernisiert die Bundesregierung das Strahlenschutzrecht, ohne das hohe Schutzniveau zu verändern. Digitalisierung, kürzere Fristen und vereinfachte Verwaltungsabläufe sollen Unternehmen, Ärztinnen und Ärzte sowie Behörden entlasten und zugleich Patientinnen und Patienten zugutekommen.
Mehr lesen
|
|
|
|
© Uli Kunz/Submaris
|
|
|
Seegras – Zostera marina als Blue Carbon Kohlenstoffspeicher in der Ostsee Intakte Ökosysteme sind natürliche Klimaschützer, da sie Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre binden und es langfristig speichern. Mit dem Schutz dieser Ökosysteme werden Natur- und Klimaschutz miteinander verbunden. Das ANK-geförderte Verbundprojekt ZOBLUC erforscht in der westlichen Ostsee, wie Seegraswiesen unter dem Klimawandel geschützt, widerstandsfähiger gemacht und erfolgreich wiederhergestellt werden können.
|
|
|
Aktuelle Termine & Veranstaltungen
|
|
|
Herausgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin
|
|
|
Verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrages:
Nikolai Fichtner, Sprecher des Ministers und Leiter des Kommunikationsstabs in Vertretung
|
|
|
Redaktion:
Arbeitsgruppe KS 2: Öffentlichkeitsarbeit, Soziale Medien, Bürgerkommunikation
|
|
|
Realisierung:
coding. powerful. systems. CPS GmbH
|
|
|
|