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Neue Ergebnisse aus der Studienreihe "Zukunft? Jugend fragen!" Die aktuelle Jugendbefragung des Umweltbundesamtes zeigt, dass Umwelt- und Klimaschutz für 73 Prozent der jungen Menschen weiterhin wichtig ist. Allerdings ist die Zahl derjenigen, die das Thema als "sehr wichtig" ansehen, seit 2021 deutlich von 50 Prozent auf 30 Prozent gesunken. Stattdessen stehen Kriminalität und öffentliche Sicherheit (54 Prozent) sowie soziale Gerechtigkeit (53 Prozent) stärker im Fokus.
Das Interesse an Politik und Demokratie bleibt hoch. Von den Befragten halten 88 Prozent das Leben in einer Demokratie für sehr wichtig, 69 Prozent bewerten die Europäische Union positiv. Gleichzeitig kritisieren 78 Prozent die großen sozialen Unterschiede in Deutschland.
Mit dem Einsatz für Umwelt- und Klimaschutz sind viele Jugendliche unzufrieden. Nur 26 Prozent finden, dass die Bundesregierung genug tut. Auch Industrie, Wirtschaft und die Bevölkerung werden mehrheitlich als nicht ausreichend engagiert wahrgenommen. 70 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die Forderungen junger Menschen in der Klimapolitik stärker berücksichtigt werden.
Nachhaltiger Konsum und Umweltengagement gehören weiterhin zum Alltag vieler junger Menschen und sind im Vergleich zu 2021 jedoch teilweise zurückgegangen.
In der Studienreihe "Zukunft? Jugend fragen!" werden seit 2017 junge Menschen zwischen 14 und 22 Jahren alle zwei Jahre zu ihrem Umweltbewusstsein und ihren umweltbezogenen Einstellungen und Politikerwartungen befragt. Die letzte Erhebung fand Ende Dezember 2025 statt. Hier wurden 1.311 Jugendliche und junge Erwachsene befragt.
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Gold in meinem Handy Smartphones begleiten unseren Alltag, doch ihre verborgenen Rohstoffe bleiben oft unsichtbar. Im Lernpfad "Gold in meinem Handy" erforschen Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 6, welche Materialien in Elektrogeräten stecken, welche Folgen ihr Abbau hat und warum das Recht auf Reparatur immer wichtiger wird.
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Reparieren statt Wegwerfen! Reparieren statt wegwerfen: In diesem Lernpfad setzen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Lebensweg von Elektrogeräten auseinander – von der Herstellung und Nutzung bis zur Entsorgung. Sie erfahren, warum viele Produkte so schnell ersetzt werden, welche Folgen das für Umwelt und Klima hat und wie das Recht auf Reparatur für mehr Nachhaltigkeit sorgen kann.
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Klimaschutz mit Hochschulreife: Bildung trifft Verantwortung Klimaschutzmanagerin Dorothee Albrecht von der Fachhochschule Dortmund gibt im Interview Einblicke, wie ihre Hochschule den größten Klimahebel gefunden hat. Sie sieht den größten Hebel für den Klimaschutz an Hochschulen in der Bildung der Studierenden, da diese als zukünftige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger nachhaltige Veränderungen bewirken können.
Gleichzeitig setzt die Fachhochschule Dortmund auf eine Nachhaltigkeitsstrategie, den Ausbau von Photovoltaik und energieeffiziente Maßnahmen. Die Treibhausgasbilanz zeigt, dass der Pendelverkehr den größten Anteil der Emissionen verursacht. Daher fördert die Hochschule klimafreundliche Mobilität. Neuen Klimaschutzmanagerinnen und -managern empfiehlt Albrecht, sich früh zu vernetzen, schnell umsetzbare Maßnahmen anzugehen und pragmatisch statt perfektionistisch zu arbeiten. Seit 2008 werden Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager im Rahmen der sogenannten Kommunalrichtlinie über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.
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97 Die Wasserqualität der deutschen Badegewässer bleibt auf einem hohen Niveau. Laut den Daten für 2025 erfüllen knapp 98 Prozent der 2.291 offiziellen Badegewässer die EU-Mindestanforderungen, 97 Prozent wurden als "ausgezeichnet" oder "gut" bewertet. Damit belegt Deutschland im europäischen Vergleich Platz 7.
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Unterrichtsreihe "Küste im Kopf – Küstennahe marine Ökosysteme entdecken und schützen" Küsten und Meere sind wertvolle, aber empfindliche Ökosysteme. Die Unterrichtsreihe "Küste im Kopf – Küstennahe marine Ökosysteme entdecken und schützen" vom Salzwasser e. V. vermittelt Schülerinnen und Schülern ihre Bedeutung und zeigt, wie Lebensräume wie Seegraswiesen, Korallen, Mangroven, Salzwiesen und Kelpwälder geschützt werden können. Die sechs modularen Bausteine lassen sich flexibel im Unterricht einsetzen.
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Berlin
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14.08.2026, 8-12 Uhr
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Insekten, Spinnen und Bodentiere im Park erforschen: ein Sommerferienprogramm für Hortgruppen Der Umweltkalender von der Stiftung Naturschutz Berlin bietet in den Sommerferien eine Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Natur. Die Kinder erforschen Insekten, Spinnen, Bodentiere und erkunden deren Lebensweise. Mit Becherlupen ausgestattet, schauen sie ihr Krabbeltier genau an und bekommen mit Bestimmungshilfen den Namen heraus. Darüber hinaus gibt es Bewegungs- und Ratespiele. Anmeldung und weitere Veranstaltungen finden sich hier.
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Klimaschutz aus dem Meer – Grundlagen und Maßnahmen Marine Ökosysteme sind wichtige natürliche Kohlenstoffspeicher und leisten einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Das kostenlose Seminar des Kompetenzzentrums Natürlicher Klimaschutz (KNK) vermittelt, wie Seegraswiesen, Algenwälder, Salzmarschen, Küstenmoore und weitere Meereslebensräume CO2 speichern und welche Maßnahmen sowie Herausforderungen für den Meeres- und Küstenschutz bestehen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich zu den Aspekten des Natürlichen Klimaschutzes im Bereich Meeres- und Küstenschutz informieren wollen. Das Kompetenzzentrum ist Teil des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).
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Jetzt bewerben: Themenaufruf Klimaschutz im Bereich berufliche Bildung und Beteiligung junger Menschen Mit dem Themenaufruf "Klimaschutz im Bereich berufliche Bildung und Beteiligung junger Menschen" stehen zwei Handlungsfelder im Fokus, deren transformative Wirkung besonders hoch eingeschätzt wird: die berufliche Aus- und Weiterbildung und die Beteiligung junger Menschen. Es werden Projekte gefördert, die in beiden Themenfeldern wirksame Impulse setzen und nachhaltige Veränderungen anstoßen. Besonders willkommen sind Einreichungen, die beide Themenschwerpunkte miteinander verbinden. Da die berufliche Orientierung auch als Bestandteil der beruflichen Bildung verstanden wird, können auch Skizzen zur beruflichen Orientierung eingereicht werden. Auch Skizzen zur Hochschulbildung mit Fokus auf eine bundesweite Wirksamkeit und Strahlkraft werden berücksichtigt.
Das Antragsfenster für die Einreichung von Projektskizzen ist noch bis zum 15. September 2026 geöffnet. Der Themenaufruf erfolgt im Rahmen der Richtlinie zur Bundesförderung für transformative Klimaschutzprojekte und wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.
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WeltWeitWissen-Kongress 2026: Leben am Meer – Global und Lokal Der bundesweite Kongress bringt Bildungsakteurinnen und Bildungsakteure aus (non-)formaler Bildung, Politik, Verwaltung sowie Zivilgesellschaft zusammen und diskutiert aktuelle Herausforderungen, Chancen und Fragestellungen des Globalen Lernens (GL) und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Unter dem Motto "Leben am Meer – Global und Lokal" greift WeltWeitWissen2026 aktuelle Herausforderungen auf und rückt die Meere als verbindendes Element in den Mittelpunkt: als politischer und ökologischer Raum sowie als Ausgangspunkt für zentrale Zukunftsfragen. Daraus ergeben sich drei inhaltliche Schwerpunkte des Kongresses: Sicherheit und Resilienz im maritimen Raum, Klima- und Meeresschutz sowie Globales Lernen in Zeiten politischer Umbrüche. Der WeltWeitWissen-Kongress 2026 wird ausgerichtet vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e. V. (BEI). Weitere Infos zum Programm, zur Anmeldung und zum Ticketshop finden sich hier.
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Gesellschaft aktiv gestalten
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Jetzt bewerben: Mitglied der Arbeitsgruppe Jugend in der Alpenkonvention Die Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) ruft anlässlich der deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention in den Jahren 2027/2028 eine Arbeitsgruppe aus 15 jungen Menschen ins Leben. Diese werden sich an Fachdiskussionen zu Biodiversität, Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung im Alpenraum beteiligen und dabei jugendliche Perspektiven in politische Prozesse einbringen. Bewerbungsfrist ist der 30. Juli 2026.
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Fachtag: Beteiligung sicher gestalten Die Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung des Bundesjugendrings lädt alle Interessierten zum Fachtag "Beteiligung sicher gestalten" ein. Der Fachtag knüpft an ein aktuelles Vorhaben des Bundesjugendrings an, einen praxisorientierten Leitfaden für Schutzkonzepte in Beteiligungsprozessen zu entwickeln. Gemeinsam sollen auf dem Fachtag die zentralen Inhalte des Leitfadens in den Blick genommen werden: Was braucht es für sichere Jugendbeteiligung auf Bundesebene? Welche Schutz- und Präventionsansätze sind praxistauglich? Und wo braucht es weitere Orientierung für Träger, Fachkräfte, Bundesministerien und Beteiligte?
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Herausgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin
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Redaktion:
Referat G I 6 Umweltbildung und Jugendpolitik, Deutsche Bundesstiftung Umwelt Juliane Bäcker
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Realisierung:
coding. powerful. systems. CPS GmbH
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Hinweis:
Die Beiträge des Newsletters stehen zur Zweitveröffentlichung zur Verfügung. Voraussetzung ist dabei die Nennung von www.bundesumweltministerium.de/bildung als Quelle. Bei der Verwendung von Artikeln in gedruckter Form bitten wir um Belegexemplare.
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