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Liebe Leserinnen und Leser,
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wussten Sie, dass die hohe See rund die Hälfte der Erdoberfläche umfasst? Und kaum ein Lebensraum ist so überlebenswichtig für uns Menschen.Allerdings gab es bisher keine einheitlichen Umweltregeln, die den Schutz der Ozeane regeln. Das wird durch das 2023 beschlossene UN-Hochseeschutzabkommen geändert. Erstmals werden hier weltweit einheitliche Regelungen aufgestellt und die Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf hoher See ermöglicht.
Anfang Dezember hat Deutschland zwei Gesetzesentwürfe beschlossen, die den Beitritt zum Abkommen und dessen Umsetzung nun möglich machen. Deutschland gehört zu den treibenden Kräften bei der internationalen Zusammenarbeit im Meeresschutz und arbeitet gemeinsam mit Partnerländern bereits an ersten Vorschlägen für Meeresschutzgebiete auf hoher See. Das Abkommen ist einer der größten internationalen umweltpolitischen Erfolge der letzten Jahre.
Weitere Themen dieses Newsletters sind die aktuellen Fortschritte beim weltweiten Artschutz sowie die Ergebnisse der siebten UN-Umweltkonferenz in Nairobi.
Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Jahresende und einen guten Start in 2026!
Ihr Team der Öffentlichkeitsarbeit im BMUKN
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Deutschland beschließt Gesetze zum Beitritt des UN-Hochseeschutzabkommen
Das Bundeskabinett hat den Beitritt Deutschlands zum UN-Hochseeschutzabkommen auf den Weg gebracht. Das 2023 beschlossene Abkommen stellt erstmals einheitliche Umweltregeln für alle Staaten auf und ermöglicht die Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf hoher See. Zudem soll es Umweltprüfungen von menschlichen Aktivitäten im Ozean geben. Inzwischen haben bereits 75 Staaten sowie die EU das Abkommen ratifiziert. Das Abkommen tritt am 17. Januar 2026 in Kraft.
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Mehr Schutz für bedrohte Arten weltweit
Die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES haben weitreichende Handelsbeschränkungen und -verbote zum Schutz stark gefährdeter Tier- und Pflanzenarten beschlossen. Ein besonderer Erfolg dabei ist der stärkere Schutz für Haie und Rochen, die nach den Amphibien die am stärksten bedrohte Wirbeltierklasse sind. Deutschland hatte diese Anträge besonders unterstützt.
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Internationales
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13.12.2025
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Abschluss der UN-Umweltkonferenz: Bekenntnis zu mehr Umweltschutz
Mit der Abschlusserklärung der siebten UN-Umweltkonferenz in Nairobi bekennen sich Deutschland und mehr als 160 weitere Staaten klar zu mehr globalem Umweltschutz. Die Staatengemeinschaft einigte sich darauf, ihre Zusammenarbeit in umweltpolitischen Bereichen zu verstärken, die Umsetzung multilateraler Umweltabkommen zu beschleunigen und dabei auf sozialen Ausgleich zu achten. So sollen auch die Verhandlungen über ein internationales Plastikabkommen zügig zu Ende geführt werden.
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Öffentlichkeitsbeteiligung zum neuen Klimaschutzprogramm startet
Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einem neuen Klimaschutzprogramm zur Einhaltung der gesetzlichen Klimaziele. Länder, Kommunen, Verbände und zivilgesellschaftliche Organisationen sind eingeladen, sich bis zum 13. Januar 2026 aktiv mit Vorschlägen in die Erarbeitung einzubringen. Die Beiträge fließen in die Ausarbeitung des Programmentwurfs ein und sollen veröffentlicht werden.
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Neuer Förderaufruf für die "Exportinitiative Umweltschutz"
Das Bundesumweltministerium startet eine neue Förderrunde der "Exportinitiative Umweltschutz" (EXI). Noch bis zum 15. Februar 2026 werden innovative GreenTech-Projekte deutscher Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereine oder Verbände gesucht. Es werden vorrangig Projekte in zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge gefördert.
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Natürlicher Klimaschutz
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16.01.2026-25.01.2026
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Das BMUKN auf der Grünen Woche 2026
Wälder und Auen, Moore und Meere, Böden und Grünflächen – Wie können sie dabei helfen das Klima schützen? Zur Rolle der Natur für den Klimaschutz informiert das Bundesumweltministerium auf der Grünen Woche 2026 in Berlin. Mit Quizformaten, Mitmachaktionen und einem unterhaltsamen Bühnenprogramm werden Wissen und Tipps für den Alltag vermittelt. Außerdem berät das Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz (KNK) zu Fördermöglichkeiten. Besuchen Sie uns vom 16. - 25. Januar 2026 an Stand 205 in Halle 27.
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10 Jahre Pariser Abkommen: Erfolge feiern, Tempo erhöhen
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Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Pariser Abkommens zeigt sich: Multilaterale Klimapolitik wirkt. Das Abkommen zählt heute 195 Vertragsparteien. Ohne Paris wären die Erwärmungsprognosen deutlich höher ausgefallen. Trotzdem ist klar: Die Umsetzung, Übererfüllung und Nachschärfung der vorgelegten 2035-Klimapläne muss die 1,5-Grad-Grenze dauerhaft in Reichweite halten. Staatssekretär Flasbarth erinnert sich in einem Video an die Pariser Klimakonferenz und die damaligen Verhandlungen.
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Verhandlungen zu EU-Klimaziel erfolgreich abgeschlossen
Anfang November hatten sich die EU-Umweltministerinnen und -minister bereits auf ein neues Zwischenziel auf dem Weg zur Klimaneutralität geeinigt. Bis 2040 sollen die Emissionen um 90 Prozent gegenüber 1990 sinken. Nun haben sich EU-Rat und Europäisches Parlament zusammen mit der EU-Kommission über die letzten Punkte geeinigt. Die wesentliche Änderung zur Ratsposition ist, dass die Anforderungen an die Qualität der internationalen Zertifikate weiter erhöht werden.
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Kreislaufwirtschaft
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02.12.2025
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Mit Künstlicher Intelligenz Ressourcen sparen
Die KI-Initiative des BMUKN "Green-AI Hub" stellte vor, wie Unternehmen mit digitalen Technologien ihren Ressourcenverbrauch reduzieren können. Bei Pilotprojekten zeigte sich, dass im verarbeitenden Gewerbe durch Prozessoptimierung und -überwachung Material eingespart werden kann. Im IT-Dienstleistungsbereich lassen sich Einsparungen zum Beispiel durch KI-gestützte Bestell- oder Lieferfahrtenplanung erzielen. Alle KI-Lösungen stehen als Open-Source-Anwendungen zur Weiternutzung bereit.
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Nachhaltigkeit
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01.12.2025
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Von Hanf bis Hightech: Bundespreis Ecodesign zeichnet Projekte aus
Ob Recycling, biobasierte Materialien oder KI-gestützte Anwendungen – die Gewinner des Bundespreises Ecodesign 2025 zeigen, wie nachhaltige Gestaltung Ressourcen schont, neue Geschäftsmodelle ermöglicht und gesellschaftlichen Wandel antreibt. In den vier Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs wurden aus rund 380 Bewerbungen 14 herausragende Projekte prämiert, die gestalterische Qualität mit ökologischer Wirkung verbinden.
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Klimaverträglicher Tanken – weniger Emissionen durch neue Quoten
Das Bundeskabinett hat die Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) auf den Weg gebracht. Die Quote ist das zentrale gesetzliche Instrument, um die Treibhausgasemissionen von Kraftstoffen zu senken. Kraftstoffanbieter haben verschiedene Möglichkeiten die CO2-Emissionen zu senken, um die Quote zu erreichen.
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Aktuelle Termine & Veranstaltungen
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Herausgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin
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Verantwortlich im Sinne des Medienstaatsvertrages:
Nikolai Fichtner, Sprecher des Ministers und Leiter des Kommunikationsstabs in Vertretung
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Redaktion:
Arbeitsgruppe KS 2: Öffentlichkeitsarbeit, Soziale Medien, Bürgerkommunikation
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Realisierung:
coding. powerful. systems. CPS GmbH
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